Aktuelle News zur Kleeblatthalle
Die Vorfreude auf das neue sportliche und kulturelle Herzstück der Gemeinde Lengenwang ist groß. Das zeigten die insgesamt vier Baustellenbegehungen, die zum Ende der Bauphase für die Bevölkerung angeboten wurden. Die Bürgerinnen und Bürger nutzten diese Gelegenheiten zahlreich, um sich vor Ort ein Bild nicht nur vom Baufortschritt, sondern auch den künftigen Nutzungsmöglichkeiten zu machen.
Endspurt auf der Baustelle
Die Bauarbeiten biegen sprunghaft auf die Zielgerade ein. Während die laufenden Maßnahmen im Innenbereich im vollen Gange sind, stehen nur noch wenige Restarbeiten aus. Die Fertigstellung des Gebäudes selbst ist für Ende September geplant. Schon im Oktober soll der reguläre Sportbetrieb in der modernen Halle aufgenommen werden. Die Fertigstellung der Außenanlagen ist witterungsbedingt erst für das Frühjahr 2027 angesetzt; danach steht die neue Halle auch für sonstige Nutzungen uneingeschränkt zur Verfügung. Derzeit wird der Sportboden eingebracht, dazu ist der Hallenbereich in den nächsten Tagen nicht betretbar. Ab Mitte September: Durchführung der finalen Restarbeiten (z.B. Boulderwand-Matten, Beleuchtung im Foyer, Gymnastikraum, die Schließanlage, die Umkleidebänke und die Tribüne werden fertig installiert und die Küchenmöbel eingebaut. Gleichzeitig werden zur Aufnahme des Sportbetriebes im Außenbereich provisorische, barrierefreie Zugänge angelegt. Ab Mitte Oktober steht dann die Kleeblatthalle erstmals für den Sportbetrieb zur Verfügung. Die endgültige Fertigstellung der Außenanlagen erfolgt dann witterungsabhängig im kommenden Frühjahr, Abschluss soll im Mai 2027 sein.
Im Rahmen der Baustellenbegehungen konnten die Interessierten alle Räumlichkeiten im jetzigen Zustand besichtigen. Im Technikraum im Kellergeschoss wurden diese über die in der Halle eingesetzten modernen Energieformen informiert (z.B. Heizung über Grundwasser-Wärmepumpe, 100 KWp-Dach- und Fassaden-PV-Anlage mit 55 KWp-Batteriespeicher, Dachbegrünung, Regenwasserzisterne usw.).
Ein Multitalent für die gesamte Region
Die Kleeblatthalle ist weit mehr als eine reine Sportstätte. Sie ist als multifunktionales Begegnungszentrum konzipiert, das Raum für Veranstaltungen aller Art bietet. Dafür bietet die Halle auch verschieden große multifunktional nutzbare attraktive Räumlichkeiten. Die moderne Infrastruktur eignet sich gut für:
- Events & Kultur: Vereinsfeste, Musik- und Brauchtumsveranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte.
- Private Feiern: Hochzeiten, Familienfeste und Jubiläen.
- Business-Veranstaltungen: Firmenfeiern, Tagungen, Seminare, Workshops und Team-Events.
- Gesundheit & Vorsorge: Spezielle Kursangebote für Yoga, Meditation und Gesundheit.
Für das leibliche Wohl bei Events ist ebenfalls gesorgt: Die Bewirtung der Gäste erfolgt flexibel und professionell durch externe Caterer, wofür die Halle entsprechend vorbereitet ist. Auch eine Kooperation mit einer Brauerei wird zur Getränkeversorgung angestrebt.
Kostenrahmen weitgehend eingehalten
Erfreulich ist in Zeiten ständig steigender Kosten, dass der Kostenrahmen trotz gewisser Änderungen weitgehend eingehalten wurde. Die Gesamtkosten belaufen sich nach derzeitigem Stand auf ca. 1,3 Millionen.
Nutzungs- und Buchungs-Anfragen ab sofort möglich!
In den nächsten Wochen wird die Belegung der Halle erfolgen, entsprechende Belegungspläne erstellt, die Nutzungsgebühren festgelegt und Nutzungsvereinbarungen abgeschlossen. Auch für außersportliche Nutzungen der Halle für Veranstaltungen, Events, Feiern usw. werden bereits entsprechende Anfragen entgegengenommen.
Anfragen richten Sie bitte an kleeblatthalle@lengenwang.de oder telefonisch an 08364/62838-3400.
In der Kleeblatthalle wird unter Hochdruck gearbeitet
Ein besonderes Highlight ist die neue Boulderwand: Sie wurde bereits geliefert und dank des großartigen Einsatzes zahlreicher ehrenamtlicher Bürgerinnen und Bürger mit fachlicher Begleitung durch die Firma Kristallturm aus Lenggries mit viel Eigenleistung aufgebaut. Zudem wurden die neuen Sportgeräte, die Prallwände, die Spiegelwand im Gymnastikraum usw. eingebaut.
Für den weiteren Ablauf gilt folgender Fahrplan:
- Bis einschließlich 11. September: Verlegung des neuen Sportbodens. Wichtiger Hinweis: Die Halle ist in diesem Zeitraum n i c h t betretbar!
- Mitte September: Durchführung der finalen Restarbeiten (z.B. Boulderwand-Matten, Beleuchtung im Foyer, die Schließanlage, die Umkleidebänke und die Tribüne werden fertig installiert und die Küchenmöbel eingebaut. Gleichzeitig werden zur Aufnahme des Sportbetriebes im Außenbereich provisorische, barrierefreie Zugänge angelegt.
- Ab Mitte Oktober: Die Kleeblatthalle steht wieder für den Sportbetrieb zur Verfügung.
- Frühjahr 2027: Die endgültige Fertigstellung der Außenanlagen erfolgt witterungsbedingt im kommenden Frühjahr.
Baustand August 2026
Ein Blick hinter die Kulissen – erleben Sie unsere neue Kleeblatthalle!
Deshalb laden wir Sie herzlich zu einer öffentlichen Baustellenführung ein.
Gemeinsam werden wir die, abgesehen von den Außenanlagen, nahezu fertiggestellte Halle besichtigen und einen spannenden Einblick in die modernen Sport-, Veranstaltungs- und Begegnungsräume erhalten. Dabei erfahren Sie Wissenswertes über die Entstehung des Projekts, die baulichen Besonderheiten sowie die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der zukünftigen Kleeblatthalle. Dieses Bauwerk ist weit mehr als eine Sporthalle – es wird künftig ein Ort der Begegnung, des Sports, der Kultur, des Brauchtums und des gesellschaftlichen Miteinanders sein. Viele Bürgerinnen und Bürger haben die Entstehung dieses Projekts mit großem Interesse verfolgt. Nun besteht die Möglichkeit, die Halle noch vor ihrer offiziellen Inbetriebnahme aus nächster Nähe zu erleben.
Wir freuen uns auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher und auf einen gemeinsamen Rundgang durch die neue Kleeblatthalle.
Folgende Termine werden dafür bis auf Weiteres angeboten:
- Dienstag, 25. August 2026, 18:00 Uhr
- Montag, 31. August 2026, 19:00 Uhr und
- Donnerstag, 3. September 2026, 19:00 Uhr
Treffpunkt: jeweils am Haupteingang der Kleeblatthalle, Dauer: ca. 1 Stunde
Um besser planen zu können, werden Interessenten gebeten, sich im Rathaus telefonisch (08364/62838-3110 oder -3111) bzw. per E-Mail unter info@lengenwang.de zu einer Führung vorab anzumelden.
Kommen Sie vorbei und verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck von einem Projekt, das unsere Gemeinde über viele Jahrzehnte prägen wird. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Lengenwangs aktuell größtes kommunales Bauprojekt befindet sich auf der Zielgeraden: Die Arbeiten an der neuen Mehrzweckhalle stehen kurz vor dem Abschluss. Im Innenbereich sind die Prallwände weitgehend montiert und der Sportboden verlegt. In den nächsten 4 – 5 Wochen werden noch die Sportgeräte montiert, die Böden im Foyer und im Gymnastikraum verlegt, die Umkleidebänke, Tribünen, Innentüren, WC-Trennwände eingebaut, sowie die Boulderwand aufgebaut. Ab Mitte Oktober 2026 soll die Halle bereits für den Trainingsbetrieb zur Verfügung stehen. „Die neue Halle wird weit mehr sein als eine Sportstätte – sie wird ein Ort der Begegnung für unsere gesamte Gemeinde und die Region“, betont Bürgermeister Peter Hartl.
Außenanlagen entstehen in zwei Bauabschnitten
Um die Nutzung der Halle ab Oktober zu ermöglichen, werden die Außenanlagen zunächst in einem ersten Bauabschnitt provisorisch barrierefrei hergestellt. Bis zum Frühjahr 2027 entstehen Wege, Plätze und Grünflächen. Die abschließenden Pflanz- und Begrünungsarbeiten sowie die endgültige Fertigstellung der Außenanlagen sind für das April / Mai 2027 vorgesehen. Mit großzügigen Aufenthaltsbereichen, Bäumen, Sitzgelegenheiten und einer ansprechenden Freiflächengestaltung entsteht ein attraktives Umfeld für Besucherinnen und Besucher.
„Die neue Kleeblatthalle bietet ideale Voraussetzungen für Veranstaltungen jeder Art“, so Hartl. Neben dem Sportbetrieb der örtlichen Vereine soll die Halle künftig vielseitig genutzt werden – etwa für Veranstaltungen verschiedener Arten wie z.B.
- Brauchtums- und Kulturveranstaltungen,
- Konzerte und Musikveranstaltungen,
- Firmen- und Unternehmensveranstaltungen,
- Tagungen und Ausstellungen,
- Familienfeiern aller Art sowie
- weitere Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen und interessierten Gruppen.
Nachhaltig gebaut und im Kostenrahmen
Auch bei der Energieversorgung setzt die Gemeinde auf Nachhaltigkeit. Eine Grundwasserwärmepumpe, eine Photovoltaikanlage auf Dach- und Fassadenflächen sowie eine extensive Dachbegrünung sorgen für einen ressourcenschonenden Betrieb. Die Außenanlagen werden mit E-Ladestationen und einer Regenwasserzisterne errichtet. „Sowohl der Zeitplan als auch die Kosten liegen weitgehend im Rahmen, auch wenn es zum Schluss noch zu kleinen zeitlichen Verzögerungen gekommen ist“, zeigt sich Bürgermeister Peter Hartl zufrieden. Trotz gestiegener Baukosten und einzelner Planungsanpassungen belaufen sich die Gesamtkosten auf rund 8,3 Millionen Euro. Sie liegen damit nur geringfügig über der Kostenberechnung aus dem Jahr 2023. Möglich sei dies vor allem durch die engagierte Zusammenarbeit von Gemeinde- und Verwaltungsrat, Verwaltung sowie Projektsteuerung geworden.
Boulderwand erweitert das Sportangebot
Ein besonderes Highlight der neuen Halle ist die derzeit entstehende Boulderwand. Sie erweitert das sportliche Angebot erheblich und schafft zusätzliche Möglichkeiten für Schulen, Vereine sowie den Freizeit- und Breitensport. Ermöglicht wurde diese zusätzliche Einrichtung durch die Unterstützung aus der Bürgerschaft und dem Vereinsleben, allen voran durch eine großzügige Spende der Tourenfreunde Lengenwang. Die Boulderwand bietet Menschen aller Altersgruppen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten und trägt zugleich dem Gedanken der Inklusion Rechnung.
Aus der Mehrzweckhalle wird die „Kleeblatthalle Lengenwang“
Großen Zuspruch fand auch der von der Gemeinde ausgeschriebene Namenswettbewerb. Mehr als 200 Vorschläge gingen aus der Bevölkerung ein – ein deutliches Zeichen der Identifikation mit dem Projekt. Eine Fachjury bewertete sämtliche Vorschläge anhand festgelegter Kriterien und sprach eine Empfehlung an Gemeinde- und Verwaltungsrat aus. Beide Gremien folgten dieser einstimmig.
Die neue Halle wird künftig den Namen „Kleeblatthalle Lengenwang“ tragen. Der Name steht sinnbildlich für Gemeinschaft, Zusammenhalt, Glück und die enge Verbundenheit mit der Gemeinde. Gleichzeitig bietet er eine starke Grundlage für die Positionierung der Halle als moderne Veranstaltungs-, Sport- und Begegnungsstätte.
Eröffnungswochenende im Juni 2027
Nach Abschluss aller Arbeiten ist die offizielle Eröffnung am 26. und 27. Juni 2027 geplant. Die Gemeinde bereitet hierfür ein besonderes Eröffnungswochenende vor, bei dem Bürgerinnen und Bürger die neue Kleeblatthalle erstmals in ihrer ganzen Vielfalt erleben können.
Vorfreude auf die neue Halle ist groß
Freuen können sich vor allem die vielen Sportbegeisterten und die Musiker in den Vereinen und Gruppierungen der Gemeinde, dass nach rund 10-jähriger Planungs-, Vorbereitungs- und Realisierungsphase nun endlich die neue Sport- und Veranstaltungshalle in Betrieb gehen und benutzt werden kann. Auch Bürgermeister Peter Hartl blickt mit Vorfreude auf die Eröffnung: „Mit der Kleeblatthalle schaffen wir einen Ort, der Generationen verbindet. Sie wird Sport, Kultur, Brauchtum, Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben unter einem Dach vereinen. Wir freuen uns darauf, dieses besondere Projekt gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern, den am Bau beteiligten Unternehmen sowie unseren Vereinen, Gruppierungen und Institutionen offiziell seiner Bestimmung zu übergeben. Alle Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Eröffnungsprogramm freuen.“
Die Arbeiten an der neuen Mehrzweckhalle in Lengenwang schreiten weiterhin planmäßig voran. Nach dem derzeitigen Baufortschritt kann der Innenausbau wie vorgesehen bis Ende August 2026 abgeschlossen werden. Damit rückt eines der größten kommunalen Bauprojekte der vergangenen Jahre Schritt für Schritt seiner Fertigstellung entgegen. „Es freut mich sehr, dass wir mit den Bauarbeiten im Zeitplan liegen. Die neue Halle wird weit mehr sein als eine Sportstätte – sie wird ein Ort der Begegnung für unsere gesamte Gemeinde“, betont Bürgermeister Peter Hartl.
Außenanlagen werden in zwei Bauabschnitten hergestellt
Derzeit werden die Prallwände, ab der kommenden Woche der Sportboden errichtet. Im Anschluss an den Innenausbau werden zunächst die für die Nutzung erforderlichen Außenbereiche provisorisch hergestellt, sodass die Halle praktisch ab September 2026 bereits genutzt werden kann. Die endgültige Gestaltung der Außenanlagen erfolgt anschließend entsprechend der Planungen in einem zweiten Bauabschnitt. Bis zum Spätherbst 2026 werden die Wege, Plätze und Grünflächen weitgehend entsprechend dem Gestaltungskonzept angelegt. Die vollständige Fertigstellung – insbesondere der Pflanz- und Begrünungsarbeiten – ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Mit großzügigen Aufenthaltsbereichen, Bäumen, Sitzgelegenheiten und einer ansprechenden Freiflächengestaltung entsteht ein attraktives Umfeld, das den Charakter der neuen Halle als Treffpunkt für die gesamte Gemeinde unterstreicht.
Moderne Fassadengestaltung mit nachhaltigem Konzept
Auch die äußere Gestaltung der Halle nimmt inzwischen konkrete Formen an. Die Fassade wird – wie in den aktuellen Visualisierungen dargestellt – modern und zeitlos ausgeführt. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf Nachhaltigkeit gelegt.
Neben der extensiven Dachbegrünung hat das Gebäude eine Photovoltaikanlage an auf Dach- und den Fassadenflächen erhalten. Zusätzlich mit der Grundwasserwärmepumpe leisten diese einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung. Damit verbindet die Gemeinde Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz auf vorbildliche Weise.
Attraktive Boulderwand als besonderes Highlight
Ein weiterer Höhepunkt der neuen Halle wird die Boulderwand, die derzeit eingebaut wird. Sie erweitert das sportliche Angebot erheblich und schafft zusätzliche Möglichkeiten für Schulen, Vereine sowie den Freizeit- und Breitensport. Besonders erfreulich ist dabei, dass dieses Projekt durch großzügige Unterstützung aus der Bürgerschaft und des Vereinslebens ermöglicht werden konnte und künftig Menschen aller Altersgruppen sowie im Sinne der Inklusion vielfältige Bewegungsmöglichkeiten bietet. Dank gilt hier insbesondere den Tourenfreunden Lobachtal für deren großzügige finanzielle Beteiligung, aber auch den vielen freiwilligen Helfern, die mit Rat und Tat zur Seite standen und stehen.
Kostenrahmen wurde trotz diverser Änderung weitgehend eingehalten!
Besonders erfreulich ist, dass es vor allem Dank des unermüdlichen Einsatzes des Gemeinde- und Verwaltungsrates, aber auch des beauftragten Projektsteuerers gelungen ist, nicht nur den Zeitplan, sondern auch den Kostenrahmen weitgehend zu halten. So wird die Halle nach aktuellem Kostenstand mit ca. 8,3 Millionen Euro entstehen. Dies sind nur ca. 4 % mehr als noch vor 3 Jahren geplant! Und dies trotz der Änderungen und der seither eingetretenen nicht unerheblichen Preissteigerungen auf dem Bausektor.
Halle soll weit mehr sein als eine Sportstätte sein
Parallel zur Fertigstellung der Halle laufen derzeit die Vorbereitungen für die außersportliche Vermarktung. Ziel ist es, die Mehrzweckhalle zwar vorrangig für die örtlichen Vereine sportlich bzw. musikalisch, künftig aber auch möglichst vielseitig zu nutzen.
So soll sie neben dem Vereinssport auch Veranstaltungsort für
- Firmenveranstaltungen, Tagungen und Kongresse
- Weihnachtsfeiern und Firmenjubiläen
- Neujahrs- und Abschlussbälle
- Konzerte und Musikveranstaltungen
- Brauchtums- und Vereinsfeste
- Hochzeiten und private Familienfeiern
- Tanzveranstaltungen
- Seminare sowie Fort- und Weiterbildungen
- Team-Events und Workshops
- Yoga-, Meditations- und Gesundheitsangebote
- Sportveranstaltungen und Turniere
werden.
Damit entsteht ein modernes Veranstaltungszentrum, das das gesellschaftliche Leben in Lengenwang nachhaltig bereichern wird.
Aus Mehrzweckhalle oder der „Halle für Alle“ wird die „Kleeblatthalle“
Großen Zuspruch fand auch der von der Gemeinde ausgeschriebene Namenswettbewerb. Insgesamt gingen über 230 Namensvorschläge aus der Bevölkerung ein – ein beeindruckendes Zeichen der Identifikation mit dem Projekt. Eine Fachjury bewertete sämtliche Vorschläge anhand zuvor festgelegter Kriterien und sprach dem Gemeinde- sowie dem Verwaltungsrat eine Empfehlung aus. Dieser Empfehlung sind beide Gremien einstimmig gefolgt.
Die neue Halle wird künftig den Namen „Kleeblatthalle Lengenwang“ tragen.
Der Name steht sinnbildlich für Gemeinschaft, Zusammenhalt, Glück und die enge Verbundenheit mit der Gemeinde. Gleichzeitig bietet er eine hervorragende Grundlage für die zukünftige Vermarktung der Halle als moderne Veranstaltungs- und Begegnungsstätte.
Eröffnungsevent im Juni 2027 geplant
Nach Abschluss sämtlicher Arbeiten ist die offizielle Eröffnungsfeier für Ende Juni 2027 vorgesehen. Die Gemeinde plant hierzu ein besonderes Eröffnungswochenende, bei dem die Bürgerinnen und Bürger die neue Kleeblatthalle erstmals in ihrer ganzen Vielfalt erleben können. Bürgermeister Peter Hartl blickt optimistisch voraus: „Mit der Kleeblatthalle schaffen wir einen Ort, der Generationen verbindet. Sie wird Sport, Kultur, Brauchtum, Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben unter einem Dach vereinen. Wir freuen uns schon darauf, gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern, den am Bau beteiligten Firmen und Unternehmen und vor allem unseren Vereinen, Gruppierungen und Institutionen sowie dem Gemeinde- und Verwaltungsrat dieses besondere Projekt im kommenden Jahr offiziell seiner Bestimmung übergeben zu dürfen. Alle Interessierten können sich auf ein gleichermaßen abwechslungsreiches wie vielfältiges und unterhaltsames Programm freuen!“
Die „Halle für Alle“ ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Gemeinde Lengenwang. Ihr Bau ist das Ergebnis eines langjährigen Planungs- und Entscheidungsprozesses, an dem Gemeinderat, Vereine, Fachplaner und Bürgerinnen und Bürger beteiligt waren. Die folgende Chronik zeigt die wichtigsten Stationen auf dem Weg von den ersten Überlegungen bis zum Spatenstich.
Die Anfänge: Der Wunsch nach mehr Raum (ab 2005)
Bereits ab dem Jahr 2005 wurde deutlich, dass die bestehende Schulturnhalle den Anforderungen des Vereins- und Schulsports nicht mehr gerecht werden konnte. Besonders die erfolgreiche Korbballabteilung des TSV Lengenwang war betroffen, da Heimspiele aufgrund der zu kleinen Hallenmaße nicht durchgeführt werden konnten.
Auch andere Sportarten stießen an ihre Grenzen. Die Vereine sahen in einer größeren Halle die Chance, ihr Angebot auszubauen und attraktiver zu gestalten. Das Potenzial dafür wurde in Lengenwang als groß eingeschätzt.
Umbau oder Neubau? (2008–2015)
Ab 2008 beschäftigte sich der Gemeinderat intensiv mit verschiedenen Möglichkeiten. Neben einem Umbau der bestehenden Schulturnhalle wurde auch ein kompletter Neubau diskutiert.
Im November 2014 stellte Architekt Alois Brenner mögliche Erweiterungen der bestehenden Turnhalle vor. Weder eine Vergrößerung nach Norden noch nach Westen konnte jedoch überzeugen.
Einen wichtigen Impuls setzte 2015 der ehemalige Ortspfarrer Stefan Ried. In einem engagierten Schreiben sprach er sich deutlich gegen eine Erweiterung der alten Halle und für einen Neubau aus. Seine Vision war eine Sport- und Festhalle, die neben dem Sport auch Raum für Konzerte, Theateraufführungen, Vorträge, Hochzeiten, Jubiläen und Versammlungen bieten sollte. Damit entstand erstmals die Idee einer Halle als Begegnungsstätte für die gesamte Gemeinde.
Die Planungen werden konkreter (2016–2018)
Ab 2016 nahm das Projekt deutlich Fahrt auf. Vertreter der Vereine, insbesondere des TSV und des Musikvereins, wurden in die Planungen einbezogen. Dabei wurde nochmals deutlich, welche Einschränkungen die bestehende Halle für Sportler und Zuschauer mit sich brachte. Der Gemeinderat besichtigte zahlreiche Hallen in der Region, darunter in Wald, Geisenried und Eggenthal. Die gewonnenen Eindrücke halfen dabei, Anforderungen und Vorstellungen für eine eigene Halle zu entwickeln.
2017 wurde die Möglichkeit eines Umbaus der bestehenden Turnhalle nochmals intensiv geprüft. Das Ergebnis war eindeutig: Eine wirtschaftlich und funktional sinnvolle Erweiterung ließ sich nicht umsetzen.
Im Frühjahr 2018 begann der Kontakt mit dem Ingenieurbüro Fritz und Rainer Lück, das bereits zahlreiche kommunale Hallenprojekte erfolgreich realisiert hatte. Gleichzeitig wurden weitere Hallen in Ebersbach, Haldenwang und Rieden am Forggensee besichtigt.
Aus der Sporthalle wird die „Halle für Alle“ (2019)
Das Jahr 2019 markierte einen entscheidenden Wendepunkt. Nach einer Hallenbesichtigung in Hawangen informierte der Gemeinderat am 7. Februar 2019 die Bevölkerung erstmals umfassend über die Planungen eines Neubaus. Dabei wurde deutlich, dass nicht mehr nur eine Sporthalle, sondern eine Mehrzweckhalle geplant wurde.
Bei einer großen Bürgerversammlung am 21. März 2019 stellte der Gemeinderat das Konzept der „Halle für Alle“ vor. Die Ziele waren klar definiert:
- Schaffung eines attraktiven Sportangebotes für alle Generationen
- Verbesserung der Bedingungen für Vereine und evtl. auch Schule
- Raum für kulturelle Veranstaltungen und Musik
- Schaffung eines zentralen Ortes der Begegnung für die gesamte Gemeinde
Zur weiteren Planung wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Im Sommer 2019 begannen Verhandlungen über den Erwerb eines geeigneten Grundstücks östlich des bestehenden Sportgeländes. Parallel wurden erste Hallenkonzepte erstellt und Standortfragen geklärt.
Grundsatzentscheidung für den Bau (2020)
Anfang 2020 besichtigten Gemeinderäte und Vereinsvertreter weitere Hallen in Hurlach, München und Zorneding. Besonders überzeugte dabei das von den Brüdern Lück entwickelte Hallensystem. Die besuchten Gemeinden bestätigten eine hohe Funktionalität sowie eine außergewöhnlich zuverlässige Einhaltung der kalkulierten Baukosten. Nach sorgfältiger Abwägung entschied sich der Gemeinderat deshalb für die Umsetzung nach dem Konzept des Ingenieurbüros Lück. Am 7. Februar 2020 wurden bei einer Bürgerversammlung erstmals konkrete Planungen vorgestellt.
Am 18. Februar 2020 fasste der Gemeinderat einen historischen Beschluss:
- Bau der „Halle für Alle“ auf dem erworbenen Grundstück
- Festlegung einer Kostenobergrenze von 4,9 Millionen Euro brutto einschließlich Nebenkosten (ohne Grundstückskosten)
- Einleitung der notwendigen Bauleitplanung mit Bebauungsplan und Flächennutzungsplan
Damit war die Grundsatzentscheidung für den Hallenbau gefallen.
Neue Organisationsstruktur und Baurecht (2020–2021)
Im Jahr 2020 wurde gemeinsam mit dem Steuerberater Florian Popp geprüft, wie das Projekt wirtschaftlich und organisatorisch optimal umgesetzt werden kann. Daraus entstand die Idee, ein eigenes Kommunalunternehmen (KU) zu gründen. Parallel wurden die umfangreichen Planungsunterlagen für Flächennutzungsplan und Bebauungsplan erstellt. Beide Verfahren wurden vom Gemeinderat einstimmig gebilligt.
Im März 2021 wurden die notwendigen Planungen endgültig beschlossen. Gleichzeitig fanden intensive Abstimmungen mit Vereinen, Planern und Fachleuten zur Ausstattung der künftigen Halle statt.
Gründung des Kommunalunternehmens (2021).
Ein weiterer Meilenstein folgte am 5. Oktober 2021. Der Gemeinderat beschloss die Gründung des „Kommunalunternehmens Lengenwang“ (KU). Dieses sollte künftig die Verantwortung für den Bau und gegebenenfalls den Betrieb der Halle übernehmen. Zugleich wurden wichtige planerische Entscheidungen getroffen:
- Verlängerung der Halle um einen Meter zur Integration einer Boulderwand
- Änderung der Dachform von einem Walmdach zu einem Satteldach
Damit erhielt die künftige Halle ihre wesentlichen baulichen Grundzüge.
Von der Planung zur Genehmigung (2022–2023)
Im Jahr 2022 nahm das KU seine Arbeit auf. Es wurden Verträge vorbereitet, Fachplanungen vergeben und die Entwurfsplanung abgeschlossen. Im August 2022 beschloss der Gemeinderat die endgültige Entwurfsplanung einstimmig. Im Herbst 2022 wurde der Genehmigungsantrag eingereicht. Anschließend erfolgte die Prüfung durch Fachbehörden und Sachverständige, insbesondere hinsichtlich:
- Brandschutz
- Statik
- technische Anforderungen
- baurechtliche Vorgaben
Zur Unterstützung wurde mit Dipl.-Ing. Bertram Mooser ein Projektsteuerer gewonnen. Während des Jahres 2023 prüfte das Landratsamt die Unterlagen. Gleichzeitig wurden die Ausschreibungen für die späteren Bauleistungen vorbereitet.
Der Weg auf die Baustelle (2024)
Nach Abschluss der Genehmigungs- und Ausschreibungsverfahren konnten im Frühjahr 2024 die ersten Aufträge vergeben werden.
Am 24. Juni 2024 war schließlich der große Tag gekommen: Mit dem offiziellen Spatenstich begann der Bau der „Halle für Alle“. Damit wurde ein Projekt Realität, das fast zwei Jahrzehnte zuvor mit ersten Überlegungen zur Verbesserung der Sportmöglichkeiten in Lengenwang begonnen hatte.
Ein Haus für die ganze Gemeinde
Die „Halle für Alle“ ist weit mehr als eine Sporthalle. Sie wurde von Anfang an als Ort der Begegnung konzipiert – für Sport, Kultur, Musik, Feste, Veranstaltungen und gemeinschaftliches Leben.
Sie steht damit beispielhaft für das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Gemeinderäte und Fachleute, die über viele Jahre hinweg an einer gemeinsamen Vision gearbeitet haben: einen Treffpunkt für alle Generationen in Lengenwang zu schaffen.