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Öffnungszeiten der Gemeinde Lengenwang

Montag, Dienstag, Freitag von 8.00 - 12.00 Uhr,
Donnerstag von 8.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr,

Mittwoch Vormittag nur nach Terminabsprache.

Willkommen in Lengenwang

Trink- und Brauchwasserversorgung Lengenwang

Update – was ist der aktuelle Stand?

Ab dem 20. Juli 2026

Die Lecksuche im Trinkwassernetz beginnt. 
Nach den herausfordernden Wochen der Wasserknappheit und den außergewöhnlichen Maßnahmen zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung beginnt ab Montag, 20. Juli 2026 ein weiterer wichtiger Schritt, um die Wasserversorgung in Lengenwang langfristig zu stabilisieren: die systematische Suche nach möglichen Leckstellen im gemeindlichen Wasserleitungsnetz. Ziel der Untersuchungen ist es, bislang unentdeckte Wasserverluste aufzuspüren. Gerade in Zeiten anhaltender Trockenheit und sinkender Grundwasserstände ist jeder Liter Trinkwasser wertvoll. Selbst kleinere, im Erdreich verborgene Undichtigkeiten können über längere Zeit erhebliche Mengen Wasser verlieren lassen, ohne dass diese an der Oberfläche sichtbar werden.

Die Arbeiten werden von einer spezialisierten Fachfirma, der Firma Lerch GmbH,  durchgeführt und dauern voraussichtlich fünf bis acht Tage. Dabei kommen modernste elektroakustische Untersuchung der Hausanschlüsse und Armaturen, geg. Korrelation, Zufluss-Messungen und - falls nötig - Zählervergleichsmessungen zum Einsatz, mit denen selbst kleinste Leckagen geortet werden können.

Für eine erfolgreiche Durchführung bitten wir auch die Bürgerinnen und Bürger um ihre Unterstützung. Es kann erforderlich sein, dass Mitarbeiter der Fachfirma oder der Gemeinde kurzfristig Zugang zu Wasserzählern oder Hausanschlüssen benötigen, um Messungen durchführen zu können. Die Mitarbeiter können sich selbstverständlich ausweisen. Jede Unterstützung hilft dabei, die Arbeiten möglichst schnell und effizient abzuschließen. Während der Messungen kann es vereinzelt zu kurzen Beeinträchtigungen kommen. Größere Einschränkungen der Wasserversorgung sind jedoch nicht zu erwarten.

Die Gemeinde wird über den Fortgang der Arbeiten informieren und bittet weiterhin um einen verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit Trinkwasser. Gemeinsam können wir dazu beitragen, die Wasserversorgung in Lengenwang dauerhaft zu sichern.
 

17. Juni 2026

Dieses angefertigte Teil konnte schließlich am 17. Juli 2026 durch die Firma Scharpf erfolgreich eingebaut werden. Die dazu notwendige Abschaltung des Wassers konnte mit ca. 15 – 20 Minuten sehr kurz gehalten werden. Doch leider ließ sich auch damit das Marktoberdorfer Wasser noch nicht in unser Netz bringen. Erst als das letzte Hindernis auf Höhe des Wertstoffhofes beseitigt war, war es endlich soweit: Gegen 13:30 Uhr hieß es endlich „Wasser marsch“.

Die Druckerhöhungsanlage ist bis auf Weiteres so eingestellt, dass von der Stadt Marktoberdorf in etwa die Hälfte des täglichen Wasserbedarfs der Gemeinde Lengenwang in unsere Wasserversorgung gefördert wird. Das sind ca. 200 Kubikmeter pro Tag. Die andere Hälfte liefert unser eigener Brunnen zu. So soll unterstützt werden, dass sich der Pegelstand des Brunnens kontinuierlich aufbauen und der Brunnen wieder erholen kann.

16. Juli 2026

An diesem Tag wurde der fertig installierte Container mit der Druckerhöhungsanlage angeliefert, aufgebaut und installiert. Beim 1. Versuch zeigte sich ein technisches Problem, das in einem eingebauten Rückstauverhinderer im Hochbehälter lag. Obwohl an diesem Tag die Allgäuer Zeitung mit einem Pressetermin aufwartete, alle Fachstellen und Behörden (Gesundheitsamt, Wasserwirtschaftsamt, Landratsamt) vor Ort waren, gelang die Einspeisung von Marktoberdorfer Wasser in unser Leitungsnetzt zum Leidwesen der Beteiligten noch nicht. Erst galt es, den Rückstauverhinderer auszubauen, wozu ein eigenes Teil angefertigt werden musste.

Die Trinkwasser-Lastzüge wurden für weitere Fahrten bis einschlließlich des nächsten Tages organisiert. An diesem Tag wurden so schließlich nochmals rund 110 cbm Wasser aus Marktoberdorf geliefert.

14. – 16. Juli 2026

In dieser Zeit wurde die Trinkwasserversorgung der Gemeinde durch die Trinkwasser-Lastzüge fortgesetzt und so der Brunnen der Gemeinde weiter entlastet. Im Schnitt wurden täglich rund 80 cbm Wasser aus dem Wasserwerk Marktoberdorf zugeführt. Parallel dazu wurde der Hochbehälter durch die Firma Kittel mit einem Bypass versehen, um darüber den Parallelbetrieb mit Trinkwasser aus Marktoberdorf zu gewährleisten. Dazu war es notwendig, die Wasserversorgung kurzfristig einzustellen. Die Firma Scharpf-Pumpenbau fertigte in diesen Tagen die für diesen Notverbund notwendige Druckerhöhungsanlage fix und fertig in einem eigens dafür vorgesehenen Container.

Am Dienstag, 14. Juli 2026 errichtete die Firma RAZ aus Rückholz die hierfür nötigen Anschlüsse vom Leitungsnetz der Stadt Marktoberdorf über den Container-Standort und von dort in den Übergabepunkt in unser Wasserleitungsnetz in Sigratsbold.

Am Mittwoch, 15. Juli 2026 hat ein Gewitter zu einem Überspannungsschaden in unserer Grundwasserpumpe am Vereinestadel geführt, was den vorübergehenden Ausfall dieser Pumpe und damit der dortigen Brauchwasserversorgung bedeutete. Dieser Schaden konnte dann am Freitag wieder behoben und die Versorgung wieder in Betrieb genommen werden.

13. Juli 2026

An diesem Tag zeigte sich morgens sehr schnell, dass die eingeleiteten Maßnahmen erste, aber wichtige Früchte trugen. Die tägliche Wasserentnahme ging von durchschnittlich 380 m3 auf rund 320 m3 zurück. Eine enorme Entlastung für den Brunnen, so dass sich der Pegelstand erstmals erholen und ansteigen konnte. Diese Entwicklung setzte sich im Tagesverlauf leicht, aber kontinuierlich fort.

Morgens wurden dann über die verlegte Trinkwasserleitung weitere rund 27 m3 dem Tiefbehälter zugeführt und die Brunnenleistung auf 2 l/sec. (bisher knapp über 3 l/sec.) reduziert. Abends wurden dann weitere ca. 55 m3 in den Wasserbehälter aus den Tankfahrzeugen hochbefördert und eingeführt, sodass der Tiefbehälter in den Abendstunden gut gefüllt war.

12. Juli 2026

Morgens um 07:00 Uhr wurde die Brauchwasserentnahmestelle beim Vereinestadel in Betrieb genommen. Diese wurde schließlich von den Landwirten im Gemeindegebiet gerne und sehr gut angenommen. So stand und steht diese jeweils von 07:00 - 11:00 Uhr und abends von 18:00 - 20:00 Uhr zur Verfügung.

Nachdem sich die Zuleitung vom Quellgebiet als schwierig weil zu langsam und zu anfällig erwies (es kann nur eine kleine, genau definierte Menge zusätzlich zum Brunnenwasser abgeleitet werden, immer wieder Luft in der Leitung) wurde am Nachmittag entschieden, die Zugabe des Trinkwassers ab sofort direkt in den Tiefbehälter bei Albisried vorzunehmen. Da die Auffahrt direkt zum Behälter für größere Tankfahrzeuge schwierig bis unmöglich ist, wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr, örtlicher Firmen und vieler Helfer eilends eine Trinkwasserversorgungsleitung vom Ortsbereich in den Wasserbehälter erstellt. Dazu war die Beschaffung einer Lebensmittelpumpanlage erforderlich, die uns dankenswerterweise vom Wasserwerk Marktoberdorf zur Verfügung gestellt wurde. Bis diese Versorgungsleitung in den Abendstunden des Samstags fertiggestellt werden konnte, wurde mit einem kleineren Transportfahrzeug wertvolles Trinkwasser direkt in den Tiefbehälter eingespeist. Diesem war es möglich hochzufahren. Dank der Unterstützung eines Landwirts mit dem entsprechenden Zugfahrzeug konnte schließlich auch noch der Anhänger hochgezogen und entleert werden. Gleichzeitig wurde aus Gründen der Versorgungssicherheit die Zuleitung von Wasser aus dem Brunnen vorübergehend auf etwas über 3 l/sec. erhöht.

Um 22:00 Uhr war es dann soweit, dass die Trinkwasserschlauchleitung erstellt, die Trinkwasserpumpe in Betrieb gesetzt werden und Trinkwasser hochgepumpt werden konnte. Zuvor gelang es Thomas Seif von der Feuerwehr noch, die elektronischen Probleme der Trinkwasserpumpe zu lösen. Vielen Dank! 

Insgesamt wurden so an diesem Tag rund 100 m3 Trinkwasser in unser Leitungsnetz eingespeist. Die Zugabe von Chlor wurde sicherheitshalber ganz geringfügig erhöht.
 

11. Juli 2026

Trinkwasserlieferung über Lebensmittel-Transport-Lastzüge aus dem Wasserwerk der Stadt Marktoberdorf, um die Belastung des eigenen Brunnens zu reduzieren und genügend Trink- und Brauchwasser für die Bevölkerung anbieten zu können.

Insgesamt wurden an diesem Tag dem gemeindlichen Tiefbehälter in Albisried knapp 180 m3 über die Verbindungsleitung vom Quellgebiet zugeführt. Die Versorgungssicherheit wurde vorübergehend durch die geringe Zugabe von Chlor sichergestellt. Gleichzeitig wurde an diesem Tag der Wasserdruck auf 2,4 bar reduziert, um den Brunnen zu schonen.

10. Juli 2026 

Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Lengenwang, Trink- und Brauchwasser zu sparen, um unseren Brunnen zu entlasten!

Besprechung mit allen Landwirten, wie diese dazu beitragen können, das wertvolle Trinkwasser und den Betrieb des Brunnens zu entlasten. Dazu wurde angeboten, diesen künftig zweimal täglich eine Grundwasser-Entnahmestelle am Vereinestadel anzubieten. Die Landwirte signalisierten vollstes Verständnis und kündigten an, diese gerne anzunehmen und dazu auch gewissen Unannehmlichkeiten des Transports aufzunehmen. Vielen Dank auch dafür!

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