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Öffnungszeiten der Gemeinde Lengenwang

Montag, Dienstag, Freitag von 8.00 - 12.00 Uhr,
Donnerstag von 8.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr,

Mittwoch Vormittag nur nach Terminabsprache.

Willkommen in Lengenwang

Update zur Wasserversorgung in Lengenwang: Erfolgreiche Leckortung und innovative Nachtprüfungen

Zwei weitere Lecks im Leitungsnetz konnten lokalisiert werden

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Lengenwanger,

in den letzten Tagen und Wochen wurde der dritte Teil der systematischen Leckagesuche in unserem gemeindlichen Wasserversorgungsnetz erfolgreich durchgeführt. Durch den gezielten Einsatz von elektroakustischen Prüfungen und präzisen Zufluss-Messungen konnten die Experten zwei weitere Lecks im Leitungsnetz lokalisieren.

Erfolgreiche Reparaturen mindern Wasserverlust deutlich

Nachdem bereits die größeren und kritischen Schadstellen in Hennenschwang sowie im Leitungsabschnitt zwischen dem Hochbehälter und Albisried erfolgreich repariert wurden, konnten nun auch die neu entdeckten Leckagen – wie beispielsweise im Ortsteil Bethlehem – vollständig behoben werden. Dank dieser konsequenten Maßnahmen hat sich der unkontrollierte Wasserverlust in unserem Leitungsnetz bereits deutlich reduziert.

Diese nächsten beiden Grafiken zeigen wie sich die Absenkung des Pegelstandes im Brunnen in Luttenried in den letzten 6 Jahren verändert hat. Der Höhepunkt der Absenkung wurde mit 10,07 m am 9. Juli 2026 erreicht. Ab diesem Tag wurde die Gemeinde bis zur Herstellung des Notverbundes mit Lebensmittel-Tankfahrzeugen mit Trinkwasser direkt aus dem Wasserwerk Marktoberdorf versorgt. Aus der zweiten Grafik können Sie schließlich noch ersehen, wie sich die Wasserentnahme aus dem Brunnen Luttenried, ebenfalls betrachtet in den letzten 6 Jahren, verändert hat.

Daraus kann man ersehen, wie die Entnahme kontinuierlich – je nach Witterung und Trockenheit bzw. Hitze – angestiegen ist und der Brunnen mehr und mehr belastet wurde. Seit nun der Wasserleitungsnotverbund in Sigratsbold hergestellt ist und die Wasserverluste Zug um Zug behoben worden sind, zeigt sich, dass die Entnahmemengen deutlich rückläufig sind. Ziel ist es, den gemeindeeigenen Brunnen dadurch zu regenerieren und wieder weiter aufzubauen. Mangels ausreichender Grundwasserneubildung ist dies aktuell nur über den Notverbund mit Marktoberdorf möglich.

Zusätzliches Wasser über Notverbund mit Marktoberdorf

Seit Mitte Juli 2026 bezieht die Gemeinde zusätzlich zum eigenen Brunnen Wasser aus dem Versorgungsbereich der Stadt Marktoberdorf. Dazu wurde kurzfristig über Sigratsbold ein Notverbund hergestellt, der die Versorgungssicherheit der Gemeinde Lengenwang gewährleistet. Über diesen Verbund bezieht die Gemeinde aktuell durchschnittlich ca. 80 m3 Trinkwasser.

Doch damit nicht genug: Auch in den nächsten Tagen und Wochen wird die Gemeinde gefordert sein, weitere Wasserverluste so gut es geht und solange das wirtschaftlich darstellbar ist, aufzudecken:

Innovative Nachtprüfungen zur weiteren Eingrenzung

Um auch verbleibende, kleinere Undichtigkeiten aufzuspüren, hat die Gemeinde gemeinsam mit den Mitarbeitern des Bauhofes ein neues Prüfverfahren ausgearbeitet:

  • Smarte Netztrennung: Das digitale Leitsystem der Gemeinde wird gezielt zur Überwachung genutzt. Hierfür wird das Rohrnetz in den Nachtstunden abschnittsweise getrennt.
  • Gesicherte Versorgung: Während dieser nächtlichen Testphasen bleibt Ihre Wasserversorgung durch den Hochbehälter und die installierte Notversorgung vollumfänglich und ohne Unterbrechung gesichert.
  • Datengestützte Analyse: Die in der Nacht aufgezeichneten Durchflusswerte werden tagsüber akribisch ausgewertet. Dadurch lässt sich der Suchradius für eventuelle Restleckagen Schritt für Schritt weitmöglichst eingrenzen.

 

Einbau einer UV-Filteranlage am Hochbehälter

Aktuell muss das Wasser der Gemeinde Lengenwang auf Anordnung des Staatlichen Gesundheitsamts gechlort werden. In den nächsten Wochen wird nun am Hochbehälter eine sog. „UV-Filteranlage“ eingebaut. Den Auftrag dafür hat der Gemeinderat an die Firma Kiffer erteilt. Die Kosten hierfür belaufen sich auf netto rund 30.000 Euro. Nach der Inbetriebnahme dieser Anlage kann die Chlorung des eigenen Brunnenwassers bis auf weiteres entfallen. Über Sigratsbold erhalten wir weiterhin gechlortes Wasser aus dem Kirchtal.

Wir halten Sie über die weiteren Fortschritte und Ergebnisse der Auswertungen hier auf der Webseite auf dem Laufenden.
Vielen Dank an das Team des Bauhofs für den unermüdlichen Einsatz!

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