Mit den sinkenden Temperaturen und dem immer näher kommenden Winter rückt auch in der Gemeinde Lengenwang der Winterdienst wieder mehr und mehr in den Mittelpunkt. Die Gemeinde bereitet sich darauf vor, auch in der kommenden Wintersaison für möglichst sichere Straßen und Wege zu sorgen. Gleichzeitig appelliert Bürgermeister Peter Hartl an die Bürgerinnen und Bürger, Verständnis für die notwendigen Prioritäten beim Räum- und Streudienst aufzubringen. „Unsere Mitarbeiter und die beauftragten Winterdienstkräfte werden auch in diesem Winter wieder alles daransetzen, die Straßen und Wege möglichst schnell und zuverlässig von Schnee und Eis zu befreien. Allerdings muss uns allen bewusst sein, dass der Winterdienst nicht überall gleichzeitig sein kann. Gerade bei starken oder anhaltenden Schneefällen ist das schlichtweg unmöglich“, betont Bürgermeister Hartl.
Klare Prioritäten beim Winterdienst
Bei der Durchführung des Winterdienstes muss die Gemeinde klare Schwerpunkte setzen. Oberste Priorität haben verkehrswichtige und besonders gefährliche Straßenabschnitte, Steigungen, Gefällstrecken sowie wichtige Schulwege. Hier ist eine schnelle Räumung und gegebenenfalls Streuung besonders wichtig, um Gefahren für Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten. Erst im Anschluss können weniger stark frequentierte Straßen, ebene Strecken sowie Wohn- und Siedlungsgebiete entsprechend den verfügbaren Kapazitäten berücksichtigt werden. Es ist nachvollziehbar, dass sich jeder wünscht, dass die Straße vor seiner Haustüre möglichst früh geräumt ist. Aber die Gemeinde muss dort beginnen, wo die größten Gefahren bestehen und wo besonders viele Menschen unterwegs sind. Eine steile und viel befahrene Straße oder ein wichtiger Schulweg haben deshalb zwangsläufig Vorrang vor einer ebenen Wohnstraße. Gerade bei länger anhaltenden Schneefällen kann es zudem erforderlich sein, bereits geräumte Hauptstrecken erneut zu befahren, bevor andere Straßen an der Reihe sind.
Gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung gefragt
Die Gemeinde bittet die Bevölkerung deshalb um Geduld und Verständnis, wenn der Winterdienst nicht überall zur gewünschten Zeit eintreffen kann. Zugleich appelliert die Gemeinde an die Eigenverantwortung und das Miteinander: Wir wissen, dass im Allgäu der Winter mitunter auch kräftig ausfallen kann. Ein wenig Geduld, gegenseitige Rücksichtnahme und die Bereitschaft, selbst mit anzupacken, gehören deshalb einfach dazu. Nicht jede Schneeflocke kann sofort weggeräumt werden. Besonders wichtig ist es, Straßen und Wendeplätze für die Räumfahrzeuge freizuhalten. Ungünstig abgestellte Fahrzeuge können den Winterdienst erheblich behindern oder sogar verhindern. Auch sollte Schnee von privaten Grundstücken und Einfahrten nicht auf öffentliche Straßen geschoben werden. Die Gemeinde bittet außerdem darum, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten auch ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Nachbarn beim Schneeräumen zu unterstützen.
Dank an alle Winterdienstkräfte
Ein besonderer Dank gilt bereits im Vorfeld den Beschäftigten des gemeindlichen Bauhofs und allen weiteren am Winterdienst Beteiligten. Sie sind bei winterlichen Verhältnissen häufig schon in den frühen Morgenstunden und unter schwierigen Bedingungen im Einsatz. „Während viele von uns noch im warmen Bett liegen, sind unsere Winterdienstkräfte oft längst unterwegs. Diese Arbeit verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung. Statt vorschneller Kritik sollten wir uns bewusst machen, was hier täglich geleistet wird“, so Bürgermeister Peter Hartl.
Gemeinsam gut durch den Winter
Abschließend richtet die Gemeinde noch einen Appell an die Bevölkerung: Ein funktionierender Winterdienst ist keine Frage, ob die eigene Straße als Erste geräumt wird, sondern eine Gemeinschaftsaufgabe, bei der die Sicherheit aller im Vordergrund stehen muss. Wenn jeder ein wenig Verständnis, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft mitbringt, kommen wir auch durch einen schneereichen Winter gut hindurch. Gemeinsam geht vieles leichter!
Die Gemeinde Lengenwang dankt allen Bürgerinnen und Bürgern bereits im Voraus für ihr Verständnis, ihre Unterstützung und ein rücksichtsvolles Miteinander während der kommenden Wintermonate.