Berichte aus den Gemeinderatssitzungen
Vandalismus am Wertstoffhof
„Am Wertstoffhof wurde die Einfriedung an mehreren Stellen mutwillig aufgeschnitten und erheblich beschädigt“, ärgert sich Lengenwangs Bürgermeister Peter Hartl über die mutwillige Sachbeschädigung. Diese brachte die Gemeinde zur Anzeige und installierte nun eine Videoüberwachungsanlage. Besonders ärgerlich sei, dass mit diesem verantwortungslosen Handeln von bis dato Unbekannten letztlich der gesamten Dorfgemeinschaft geschadet werde.
Bierflaschen entlang der Wege
Ein weiteres Ärgernis sind derzeit auch etliche an den Lengenwanger Wegen herumliegende Bierflaschen der immer selben Brauerei. Bürgermeister Hartl bittet die Bevölkerung, sich bei Beobachtungen in der Gemeinde zu melden.
Beachtung der Homepage
Bürgermeister Peter Hartl kümmert sich intensiv um die Aktualität der gemeindlichen Internetseite. Alle wichtigen Informationen seien dort veröffentlicht und sollen gelesen und beachtet werden. Die Gemeinde nutzt diese Webseite insbesondere als zusätzlichen Informationskanal.
Ausbau des Kirchwegs
„Ihr sollt euch einbringen, das werden intensive zwei bis drei Monate“, informierte Hartl in der jüngsten Gemeinderatssitzung über den Stand der Dinge beim Projekt „Neugestaltung Kirchweg mit Dorfanger“. Die Bürgerbeteiligung sei dabei das A und O. In der Sitzung stellten sich auch die zwei geschäftsführenden Landschaftsarchitekten des beauftragten Planungsbüros Daurer und Hasse aus Wiedergeltingen vor. Wilhelm Daurer bat darum, nicht zu fremdeln, aufeinander zuzugehen und offen zu sein. Sein Geschäftspartner Meinolf Hasse versprach, bis zur letzten Schraube persönlich dabei zu sein. Um einen Einblick in ihre Arbeit zu bekommen, stellten sie Referenzprojekte aus Langenneufnach, Kronburg und Konradshofen vor. Auch hier wurden zentrale Dorfplätze offener, einladender und verkehrssicherer gestaltet. In Lengenwang teile sich der Kirchweg in zu gestaltende Verkehrsanlagen und Freianlagen auf. Durch den Abriss eines von der Gemeinde erworbenen Gebäudes verbreitert sich ein Teil der Straße von 3,50 auf 12 Meter. Dort solle laut Hasse, auch unter Beachtung der gegebenen Höhenthemen, eine Kombination aus Dorfplatz und Dorfanger entstehen. Wichtig sei es, für Beschattung zu sorgen und den Verbleib der großen Esche, die auf drei Grundstücken steht, zu diskutieren. Die Themen Wasserversorgung und Breitbandausbau werden insgesamt mitberücksichtigt. Hartl erklärte, dass es dazu wie angekündigt noch mehrere Bürgerbeteiligungsformate geben werde. Außerdem begleite der Bauausschuss das Projekt federführend. „Wir kommen jetzt dann Zug um Zug auf alle Anwohner bezüglich eines Grunderwerbs zu“, so Hartl. Auch die Architekten Daurer und Hasse würden sich bei ihrer ersten Bestandsaufnahme freuen, wenn die Anwohner auf sie zukämen. Natürlich sei auch die Kontaktaufnahme über das Büro möglich.
Aktueller Stand Trink- und Brauchwasserversorgung
„Es hat sich mittlerweile ein Stück weit beruhigt“, ist Peter Hartl froh über den seit 17. Juli reibungslos laufenden Notverbund mit der Stadt Marktoberdorf. Der Trinkwasserbedarf wird derzeit etwa je zur Hälfte über den Notverbund und den eigenen Brunnen gedeckt. Dadurch konnte sich laut Hartl auch der Lengenwanger Brunnen in Luttenried erholen. Bis zum Zustandekommen der Notversorgung wurden 960 Kubikmeter Wasser mit Tanklastzügen aus Marktoberdorf nach Lengenwang gebracht. Vom 17. Juli bis zu Sitzung am 28. Juli wurden 2.000 Kubikmeter Wasser aus dem Marktoberdorfer Netz bezogen. Im Durchschnitt kommen derzeit rund 200 Kubikmeter pro Tag aus Marktoberdorf.
Sehr gut angenommen wurde die Brauchwasserstelle am Vereinestadel. Dabei wurden bis dato 500 Kubikmeter Grundwasser entnommen. Ob und wie lange diese weiter betrieben werde, müsse der Gemeinderat noch abwägen. In Zukunft könnte der dortige, angrenzende Löschwasserbehälter zur Entnahmestelle umgerüstet werden. Auch das werde noch diskutiert.
Man sehe auch, dass insgesamt gespart werde. Waren es vor der Wasserknappheit noch 440 Kubikmeter, seien es aktuell 340. Einen Großteil der Einsparung bedingen sicher die Landwirte, die sich über das günstige Brauchwasser versorgen. „Das entlastet uns“, so Hartl. Der Pegelstand des Brunnens habe sich tatsächlich kontinuierlich erholt. Lag dieser am 9. Juni bei 816, sei man momentan bei 819 und damit nicht weit vom üblichen Stand von 820 entfernt.
Bei der Lecksuche wurden bislang nur kleinere Undichtigkeiten gefunden. Dazu werden auch die Zähler beispielsweise in Frödenberg, Albisried und Luttenried erfasst und die Lieferung mit dem Verbrauch verglichen. Eine Rohrnetzanalyse werde demnächst durchgeführt. Bis zur Erfüllung der Trinkwasserverordnungsvorgaben über drei Trinkwasserqualität-Wasserproben an fünf Entnahmetagen, wird weiterhin gechlort.
Ein weiterer Punkt ist die Nachrüstung der UV-Filteranlage im Hochbehälter. Diese sei am Anfang eingebaut worden, doch aus unerklärlichen Gründen seit Jahren nicht mehr in Betrieb. Eine Nachrüstung ist dafür nun nötig und wurde vom Wasserwirtschafts- und Gesundheitsamt bereits angemahnt. Darüber hinaus müssen weitere Mängel am Hochbehälter behoben werden. Geplant sei zudem der Austausch der analogen gegen digitale Zähler, um leichter Leckagen finden zu können. Eine weitere Investition, die bald anfallen werde, sei ein dringend benötigter Hochbehälter. Was die gemeindliche Wasserversorgung entlastet, sind private Regenwasserrückhaltebecken. Hartl möchte dies noch weiter bei den Eigentümern publik machen. Auch an den öffentlichen Stellen, wie am Friedhof oder der Kleeblatthalle, soll Regenwasser aufgefangen werden.
Im September wird die Gemeinde einen Nachtragshaushalt beraten und für die aktuelle Wasserversorgung rund 120.000 Euro mehr Geld einplanen. Die Wassergebühren müssen ebenfalls neu berechnet und dann vielleicht schon ab Januar 2027 und nicht wie festgelegt ab Januar 2028 angepasst werden.
„Ein riesengroßes Lob an dich und alle, die beteiligt waren“, richtete Gemeinderätin Regina Franz ihren Dank an das Gemeindeoberhaupt. Hartl sagte, dass die Gemeinde schon ein Dankesschreiben an die Stadt Marktoberdorf verfasst habe. Abschließend fügte er aber zum Thema Wasserversorgung hinzu: „Wir sind noch nicht fertig!“
Text: Gwendolin Sieber
„Die Lage ist nicht nur sehr ernst, sondern prekär. Wir wollen aber vermeiden, dass jetzt eine Hysterie oder ein Hamstern ausgelöst wird“, verdeutlichte Gemeindeoberhaupt Peter Hartl die aktuelle Trinkwasserlage und bezeichnete sie sogar als „worst case“ (schlimmsten Fall). Entgegen der Empfehlung des Wasserwirtschaftsamts möchte er noch auf Verbote verzichten und appelliert in der Gemeinderatssitzung noch einmal eindringlich an die Vernunft der Bürger.
„Ich hab mir meinen Start anders vorgestellt“, sagte Hartl, bei dem sich seit Tagen alles nur noch um die Trinkwasserversorgung drehe. Gemeinsam mit dem Gesundheits-, Landrats-, und dem Wasserwirtschaftsamt, dem Hydrogeologen Horst Tauchmann und dem zuständigen Ingenieurbüro suchte er gemeinsam mit seinem Gemeinderat nach einer „tragfähigen und zeitnah umsetzbaren Übergangslösung“. Drei Möglichkeiten mussten dabei gleich verworfen werden: Zum einen die „Aktivierung der Quellen in Luttenried“, da diese voraussichtlich trockenfallen würden. Zum anderen eine „Alternative Wasserbereitstellung über die Grundwassermessstelle B 3“ am Nordwestrand der Trinkwasserschutzzone, die zu einem Wasserentzug beim Brunnen B 2 führen könnte. Außerdem wurde noch eine „Tiefersetzung der Pumpe im Brunnen B 2“ diskutiert, welche das Trinkwasser aber verunreinigen könnte.
Die Rettung soll nun über einen Notverbund als Provisorium für zwei Jahre mit der Stadt Marktoberdorf kommen (bis zur Fertigstellung der geplanten Wasserverbundleitung mit Marktoberdorf). Hartl dankte den Verantwortlichen für die schnelle und unbürokratische Hilfe. Angezapft werden soll dabei die Trinkwasserversorgung der Hausnummer neun in Sigratsbold. Nur dieses Grundstück wird seit jeher über die städtischen Wasserleitungen, die von Kirchthal (Gemeinde Seeg) nach Marktoberdorf laufen, mitversorgt. Der nächste Schieber der Lengenwanger Trinkwasserversorgung befindet sich nur ein Haus weiter. Die erforderliche Druckerhöhungsanlage (von zwei auf sechs bar) wurde in einer Eilentscheidung bereits beauftragt. Diese werde oberirdisch in einem Container installiert. Die Errichtung einer UV-Filteranlage ist ebenfalls gerade in der Vorbereitung. „Die Hälfte des benötigten Trinkwassers bringen wir dann von Sigratsbold hoch und pumpen es in unseren Hochbehälter. Hätten wir Sigratsbold nicht, hätten wir keine Lösung.“, so Hartl. Doch bis dahin müssen noch rund zehn Tage – von der Gemeinderatssitzung bis zum funktionierenden Wasserprovisorium – überbrückt werden. „Viele wissen nicht, wie schlimm es wirklich ist“, hofft Hartl inständig auf die Mithilfe und den Zusammenhalt der Lengenwanger. Der Verbrauch von Brauchwasser solle auf das absolut notwendige Maß beschränkt und Trinkwasser eingespart werden. Kommuniziert werden solle dies über die Allgäuer Zeitung, die Homepage der Gemeinde und Flyer in digitaler und vor allem in schriftlicher Form. „Wir müssen ein Bewusstsein schaffen“, regte Zuhörerin Roswitha Kartschewski die Information jedes Haushalts in Papierform an.
Um die Trinkwasserversorgung zu entlasten, können Landwirte ihre 2.700 Großvieheinheiten (das entspricht rund 2.700 Milchkühen) mit Brauchwasser über einen Verteilerschacht am Gemeindestadel versorgen. Eine Verlängerung, ein Faltbehälter und eine Tauchpumpe stellt die Gemeinde. Auf Nachfrage von Arnold Hollick, der durch die Entnahme den Wasserbestand seiner Fischweiher erneut bedroht sieht, erklärte zweiter Bürgermeister Markus Müller, dass nicht so viel Wasser wie schon einmal in der Vergangenheit entnommen werde. Trotzdem prüfe man die Bedenken vorab. Spreche nichts dagegen, könne noch diese Woche mit der Wasserentnahme begonnen werden.
„Wir leben seit Langem über dem, was der Brunnen hergibt. Zwei bis drei Liter werden produziert, wir entnehmen vier bis fünf“, so Hartl. Die kritische Phase komme noch, denn von jetzt bis Mitte September folgen voraussichtlich noch zwei trockene Monate. Außerdem hat Lengenwang mit einem enormen Wasserverlust im Leitungsnetz zu kämpfen und so den „Brunnen nahezu ausgeraubt“. Von den 135.000 Kubikmetern Wasser, die jährlich aus dem Brunnen entnommen werden, kommen nur circa 100.000 Kubikmeter in den Haushalten an. „Seien Sie aufmerksam, wenn Sie irgendwo verdächtige Umstände feststellen, die auf Wasserverluste hindeuten“, bat Hartl. Das Leitungsnetz werde derzeit zusätzlich durch ein Lecksuch-Unternehmen überprüft. „Die Lage ist ernst, aber wir arbeiten in alle Richtungen, dass wir schnell was hinbekommen, auch die Bauhofmitarbeiter“, so zweiter Bürgermeister Markus Müller.
Text: Gwendolin Sieber
Leitlinie zum Bauturbo
Lengenwang „Alle sollen gleichbehandelt werden und davon profitieren, nicht beispielsweise nur der Ortsrand oder nur diejenigen, die Grundstücke in privilegierten Lagen haben“, möchte Bürgermeister Peter Hartl eine Leitlinie zum Bauturbo in Lengenwang festlegen. Diese ist nicht starr, sondern soll immer wieder angepasst werden. Sein Rat stimmte einhellig dafür.
Zusätzlicher Trauraum
Lengenwang Der bisherige Sitzungssaal der Gemeinde, der derzeit für die Mittagsbetreuung der Kindertagesstätte Bimmelbahn genutzt wird, ist bislang der einzige gewidmete Trauraum in Lengenwang. Für Trauungen muss dieser jeweils immer hergerichtet. Um einen weiteren Trauort anbieten zu können, widmete die Gemeinde in der jüngsten Sitzung das 2013 aufwendig sanierte und benachbarte Bahnhofsgebäude. Die untere Standesamtsaufsichtsbehörde am Landratsamt Ostallgäu legte folgende Voraussetzungen dafür fest: Sämtliche Fenster in Richtung Bahngleis müssen für die Dauer der Eheschließung vollständig bedeckt werden, die Tür in Richtung Wartebereich muss geschlossen sein und im Außenbereich muss in geeigneter Weise auf die Trauung hingewiesen werden, um Störungen zu vermeiden.
Bestellung von Beauftragten
Lengenwang In der nächsten Sitzung am 28. Juli möchte Gemeindeoberhaupt Peter Hartl Beauftragte für bestimmte Aufgabenbereiche in der Gemeinde bestellen, die von der Allgemeinheit ehrenamtlich besetzt werden. Diese Beauftragten stehen dem Bürgermeister beratend und unterstützend zur Seite und sollen die wechselseitigen Beziehungen zwischen dem Gemeinderat und der Bevölkerung fördern. Vorstellbar ist beispielsweise wieder ein Jugendbeauftragter oder ein Energiebeauftragter. Bürgermeister Hartl freut sich auf zahlreiche Vorschläge seines Gemeinderats und der gesamten Lengenwanger Bevölkerung. Schriftlich oder mündlich in der Gemeinde abzugeben sind diese Ideen bis Freitag, den 24. Juli.
Texte: Gwendolin Sieber
Die Entscheidung zum Haushaltsplan 2026 und der Finanzplanung von 2025 bis 2029 waren zwei große Themen der jüngsten Gemeinderatssitzung in Lengenwang. Nach vielen schuldenfreien Jahren muss Lengenwang nun einen Kredit in Höhe von über drei Millionen Euro aufnehmen.
Das Haushaltsvolumen der Gemeinde beträgt für das laufende Jahr 11.527.000 Euro, wobei auf den Verwaltungshaushalt 5.263.000 Euro und auf den Vermögenshaushalt 6.264.000 Euro entfallen. Die hohe Summe begründete Hartl mit dem Bau der Halle, für den in diesem Jahr drei Millionen Euro eingeplant wurden. Das hohe Investitionsvolumen ist aber nicht nur dem Bau der Halle geschuldet, die derzeit mit 8,2 Millionen Euro im Kostenrahmen liege, sondern auch der Bau von Straßen und Löschwasserbehältern lässt das Finanzpolster der Gemeinde schrumpfen.
Die Steuerkraft sei nach wie vor überdurchschnittlich hoch und steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 900.000 Euro auf 4.171.465 Euro. Auch die Finanzkraft, die sich aus der Summe der Steuerkraft und der Schlüsselzuweisungen abzüglich der Kreisumlage berechnet, liege mit über 1.100 Euro pro Einwohner weit über dem Durchschnitt. Dennoch verschlechtern sich die finanziellen Rahmenbedingungen der Gemeinde laut Hartl erheblich. Durch die hohen Steuereinnahmen im Jahr 2024, erhöht sich die Kreisumlage in diesem Jahr um etwa 400.000 Euro auf rund 2 Millionen Euro und ist somit doppelt so hoch wie in vielen anderen Gemeinden vergleichbarer Größe. Im Gegensatz dazu brechen die Gewerbesteuereinnahmen heuer um rund 200.000 Euro ein. Dies hat ein Defizit im Verwaltungshaushalt in Höhe von circa 600.000 Euro zur Folge.
Die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt reduziert sich dementsprechend und liegt 2026 bei circa 95.000 Euro. Zum Vergleich: Vor rund fünf bis zehn Jahren lag die Zuführung noch bei 1,3 bis 2,1 Millionen Euro. Doch dank der zu erwartenden Umsatzsteuer-Rückerstattung aus dem Hallenbau werden sich die Zuführungsbeträge in den Folgejahren laut Hartl zwischen 800.000 und 1.000.000 Euro einpendeln. Ein Haushaltskonsolidierungskonzept soll für Verbesserung sorgen. Zu den aufgeführten Punkten gehört beispielsweise der Abbau von Defiziten bei kommunalen Einrichtungen, die Beschränkung auf unabweisbare Ausgaben und die Weiterführung der Hebesatzhöhe von Gewerbe- (310 Prozent) und Grundsteuer (je 240) mindestens auf Landesdurchschnittsniveau.
Nichtsdestotrotz ist die Gemeinde heuer zu einer Kreditaufnahme in Höhe von 3.139.000 Euro gezwungen. Die Entnahme aus der Rücklage in Höhe von 2,2 Millionen Euro reicht dazu nicht aus. „Der Rücklagenstand schmilzt damit heuer auf rund 200.000 Euro am Jahresende ab“, erklärte das Gemeindeoberhaupt. Zu Beginn des Haushaltsjahres 2024 waren es noch 7,4 Millionen Euro bei den Allgemeinen Rücklagen. In Bezug auf die weitere Finanzplanung sei die Gemeinde von einer konstanten Gewerbesteuer „abhängig“ und habe kein finanzielles Polster für Krisen verfügbar.
Für die nächsten Jahre sieht Hartl keine Neuverschuldung auf Lengenwang zukommen. Er rechnet mit einer jährlichen Rückzahlung in Höhe von rund einer halben Million und möchte damit versuchen, die Schulden so schnell wie möglich zu tilgen. Damit verbunden sei die Zeit für „große Geschenke an Vereine/Organisationen und Bürger vorbei“. Eine gezielte Ansiedlungspolitik und eine gute Vermarktung der „Halle für Alle“ sollen ebenfalls für eine Entspannung der Finanzsituation sorgen. Die Konzentration liege derzeit auf den unaufschiebbaren Pflichtaufgaben und fordere insgesamt eine konsequente Haushaltsführung und Haushaltsdisziplin. Angesichts der angespannteren Situation werde der Haupt- und Finanzausschuss bereits im Juli zu einer weiteren Sitzung zusammenkommen, um sich mit den erforderlichen Konsolidierungsmaßnahmen zu beschäftigen.
Text: Gwendolin Sieber
Entlastung mit Einschränkungen
Lengenwang In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Arthur Schwetschke, ehemaliger dritter Bürgermeister und Vorsitzender des örtlichen Rechnungsprüfungsausschusses, die Ergebnisse der Prüfung der Jahresrechnung 2024 vor.
Die Prüfung des Haushaltsjahrs 2024 führte der Rechnungsprüfungsausschuss im Oktober 2025 durch. Dabei wurden alle Haushaltsansätze, die einen Betrag von 3.000 Euro überschritten hatten, stichprobenartig überprüft.
Der Ausschuss stieß bei der Prüfung auf folgende Punkte: Für die Teilabrechnung des Löschwasserbehälters im Gewerbegebiet (Kosten: 67.000 Euro) liege kein spezifischer Beschluss des Gemeinderats vor. Es sei zu prüfen, ob der Beschluss nachgeholt werden müsse. Außerdem wurde der Gemeinderat beim Ausbau der Bicheler Straße über Abweichungen von den Gemeinderatsbeschlüssen in Bezug auf die Rechnungen des beauftragten Ingenieurbüros nicht informiert. So erhöhten sich die Kosten des Straßenbauprojekts von der maximal veranschlagten Brutto-Bausumme in Höhe von 1.067.000 Euro auf 1.245.000 Euro. Auch hier sei zu prüfen, ob der Gemeinderatsbeschluss nachgeholt werden müsse. Zudem beschloss der Rat, diesen Sachverhalt dem Landratsamt als Aufsichtsbehörde zur rechtlichen Prüfung vorzulegen. Diese ist derzeit noch im Gange. Auf die Frage von Gemeinderat Gottfried Osterried, was den Bau der Bicheler Straße so verteuert habe, gab Bürgermeister Peter Hartl an, dass einerseits „nachträglich noch viel zusätzlich“ beauftragt worden sei, was anfänglich nicht angedacht war. Andererseits kam es aber auch zu nicht eingeplanten Entsorgungskosten von ausgebautem Material. Am Ende beschloss der neue Gemeinderat die Entlastung des Haushalts von 2024 zunächst zurückzustellen, bis die angestoßene rechtliche Überprüfung der Kostenüberschreitung durch das Landratsamt abgeschlossen ist.
Bewerbung um ELER-Förderung
Lengenwang Nach der erfolgten Anliegerversammlung (wir berichteten) sprach sich der Gemeinderat einstimmig für die Bewerbung um Fördermittel aus dem ELER-Förderprogramm aus. Die Verwaltung werde beauftragt, die dazu erforderlichen Schritte in die Wege zu leiten.
Neue Bodenrichtwerte festgesetzt
Lengenwang Zum 1. Januar 2026 stellte der Gutachterausschuss des Landkreises Ostallgäu die amtlichen Bodenrichtwerte neu fest. „Die Werte umfassen den Bodenwert und beinhalten auch die öffentlichen Erschließungskosten, also die Erschließungs- und die Herstellungsbeträge“, erklärte Hartl. Die Kosten seien aber für Lengenwang im Vergleich zum 1. Januar 2024 nur geringfügig gestiegen. Unter www.atlas.bayern.de können die Werte eingesehen werden.
Anfragen in der Bürgersprechstunde
Lengenwang Seniorenbeiratsmitglied Wendelin Miller regte an, auch im südlichen Teil von Lengenwang, also im Bereich Sonnenbichel, Bichels und Frödenberger Straße, einen Defibrillator bereitzustellen. Erklären sich, wie bereits vom Beirat angekündigt, Sponsoren zur Kostenübernahme bereit, stimme der Gemeinderat der Anschaffung gerne zu. Außerdem bat Miller um die gezieltere Anbringung der dazugehörigen Hinweisschilder. Die zweite Anfrage stellte Unternehmer und Landwirt Max Löcherer. Ihn ärgern die Hinterlassenschaften der Hunde in seinen Feldern, oft würden auch die Kotbeutel liegen gelassen. Es seien viele Hundehalter ohne Leine mit ihrem Vierbeiner in der Natur unterwegs. Laut der Hundehaltungsverordnung gelte laut Hartl die Anleinpflicht nur innerorts. Hinweisschilder aufzustellen, bleibe den Landwirten überlassen. Gemeinderat Xaver Dopfer schlug vor, von Seiten der Jagdgenossenschaft noch mehr Schilder aufstellen zu können. „Die, die es nicht ernst nehmen, machen es auch mit den Schildern nicht“, meinte Bürgermeister Peter Hartl.
Texte: Gwendolin Sieber
Kindergartengebühren werden erhöht
In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden die Gebühren der Lengenwanger Kindertageseinrichtung „Bimmelbahn“ zum 1. September 2026 angepasst. Der Deckungsgrad der Einrichtung liege laut Bürgermeister Peter Hartl derzeit nur bei rund 55 Prozent. Außerdem habe Lengenwang im Landkreis mit die niedrigsten Kitaebühren.
Die fehlende Deckung zwang die Gemeinde 2025 zu einem Zuschuss von rund 350..000 Euro. „Das Defizit ist enorm“, meinte Hartl. Für das aktuelle Jahr rechnet der Rat mit einer noch höheren Ausgleichszahlung. Die höheren Kosten seien den längst erforderlichen tariflichen Änderungen im Personalbereich geschuldet.
Die letzte Anpassung der Gebühren erfolgte zum 1. September 2024. Für die Krippenkinder ergeben sich nun folgende Erhöhungen für die Eltern: für ein bis zwei Stunden (von 155 auf 175 Euro), zwei bis drei (175 auf 195), drei bis vier (193 auf 215), vier bis fünf (212 auf 235), fünf bis sechs (233 auf 260), sechs bis sieben (256 auf 285), sieben bis acht (265 auf 295). Für die Kindergartenkinder erhöhen sich die Kosten wie folgt: für vier bis fünf Stunden (von 130 auf 160 Euro), fünf bis sechs (145 auf 175), sechs bis sieben (160 auf 195), sieben bis acht (175 auf 210).
Die Erhöhung beträgt im Schnitt etwa 20 Prozent. Eine weitere Änderung ist bezüglich der Betreuungszeiten bei Kindergartenkindern zu verzeichnen. Die buchbaren Zeiten beginnen nun erst bei vier und nicht wie bislang bei einer Stunde.
Auf Wunsch der Eltern gab der Rat die Erhöhung nun frühzeitig bekannt. Die bisherige Bezuschussung des Freistaats Bayern von 100 Euro pro Kind werde ab dem 1. Januar 2027 in der bisherigen direkten Form nicht mehr geben. Stattdessen will der Freistaat Bayern diese anderweitig nutzen, z.B. über verbesserte Kindergartenförderung. Ob und inwieweit diese dann von den Gemeinden über die Elternbeiträge weitergegeben wird, bleibt den Kommunen überlassen.
Der Vorschlag, die Geschwisterermäßigung zu streichen, wurde diskutiert und einstimmig abgelehnt. „Wir sollten die Kinderermäßigung als positives Signal lassen“, warf Gemeinderat Michael Schreyer ein.
Text: Gwendolin Sieber
Anlieger des Kirchwegs sprechen sich für die Erneuerung aus!
„Mein Traum wäre es, dass Lengenwang eine Mitmachgemeinde wird“, sagte Lengenwangs Bürgermeister Peter Hartl bei der Anliegerinfoversammlung zur Erneuerung des Kirchwegs. Viele Anwohner folgten der Einladung und sprachen sich einstimmig für die Erneuerung und die damit verbundenen zu erfüllenden Punkte der ELER-Förderung aus.
In der jüngsten Gemeinderatssitzung beschlossen die Räte, auch die Meinung aller Anlieger zum Ausbau des Kirchwegs in Verbindung mit der angedachten Förderung einzuholen. Knapp eine Woche später kamen diese sehr zahlreich zum anberaumten Infoabend zusammen. In seiner Präsentation ging Hartl, wie auch bei der Gemeinderatssitzung, auf den aktuellen Stand des Projekts, die Zeitschiene und dessen Fördermöglichkeit und Finanzierung ein (wir berichteten).
Die Planung zum Ausbau des Kirchwegs gebe es laut Hartl „schon 20 Jahre und noch länger“. Die teilweise erheblichen Schadensbilder verdeutlichte er mit zahlreichen Fotos, auf denen beispielsweise die Risse und Verdrückungen gut zu erkennen waren. Zur aktuellen Ausgangslage gehöre auch die Erneuerung der Wasserleitungsinfrastruktur und die Leitungsverlegung von Strom (bisher Dachständer) und Breitbandausbau. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit seien in den vergangenen Jahren Anträge der Anwohner etwa zur Geschwindigkeitsbeschränkung und zum Aufstellen von Verkehrsspiegeln gestellt worden. „Die Gemeinde ist als Straßenbaulastträger und Eigentümer verpflichtet, die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs zu gewährleisten“, ergänzte Hartl.
„Ich finde es schön, dass da was vorwärts geht“, meldete sich eine Anwohnerin der Straße „Am Kugelberg“ zu Wort, die als Seitenarm des Kirchwegs ebenfalls zur Erneuerungsmaßnahme gehört. Schon vor zwei Jahren habe sie Unterschriften bezüglich des Ausbaus und der Verkehrssicherheit gesammelt. Ihre Nachbarin pflichtete ihr bei. „Die Straße ist fertig. Wenn wir jetzt nicht sagen, wir machen eine neue Straße, wann dann?!“, bekräftigte diese.
Zum Schlagwort „Bürgerbeteiligung“ meinte eine weitere Anliegerin scherzhaft: „Heißt das, wir müssen mit der Schaufel antreten?!“ In den zur Förderung notwendigen Rundgängen und Treffen sollen die Anwohner aber lediglich ihre Wünsche und Anliegen mit der Gemeinde besprechen, sich planerisch einbringen und noch offene Eigentumsfragen klären. Eine Bewohnerin spricht sich gegen einen Dorftreffpunkt auf der ihr gegenüberüberliegenden neu erworbenen Gemeindefläche aus. Hier könnte laut Hartl lediglich eine Grünfläche mit Wasserspiel entstehen. Wichtig ist es ihr, dass besonders an „diesem gefährlichen Eck“ an die Sicherheit der vielen Schulkinder gedacht werde. Ein betroffener Landwirt bat darum, den abschüssigen Teil des Kirchwegs bis zum Ausbau notdürftig zu reparieren, um Verletzungen von Roller fahrenden Kindern zu verhindern. Außerdem merkte er an, dass die neue Straße für den landwirtschaftlichen Verkehr geeignet sein müsse. Bei der Nachfrage zum Straßenbelag, erklärte Hartl, dass nicht alles asphaltiert oder gepflastert werde. Der Bodenbelag müsse laut eines Anliegers auch für den Winterdienst geeignet sein.
„Wenn, dann bauen wir die Straße verkehrsberuhigt aus und stellen danach keine 30er Schilder auf. Deshalb binden wir ja die Bürger ein“, machte Hartl klar. Durch die neu entstehende Mehrzweckhalle werde die Frequentierung laut dem Gemeindeoberhaupt sicherlich nicht weniger werden. „Alle Wünsche wird man sicher nicht erfüllen können“, aber durch offenes Ansprechen der Themen werde man sich immer einigen können. Dementsprechend solle dann auch das Planungsbüro ausgewählt werden. „Bringt euch auch wirklich ein. Nicht nichts machen und dann schimpfen“, bat Hartl. Werde Lengenwang bei der Förderung nicht ausgewählt, komme der Ausbauplan bis zum nächsten Förderungsturnus in die Schublade. „Wir wollen die Förderung haben“, möchte Hartl gleich heuer zum Zug kommen.
Text: Gwendolin Sieber
Gemeinderat stimmt Bauvorhaben zu
Gleich fünf Bauanträge und eine damit verbundene Überlegung zur Wasserversorgung standen auf der Tagesordnung des Lengenwanger Gemeinderats. Alle Anträge winkte das Gremium einstimmig durch, zwei profitierten vom sogenannten „Bau-Turbo“.
So erteilte der Rat eine isolierte Befreiung im Bereich „Ried-Süd“ für die Überschreitung der Baugrenze, den Anbau einer dritten Wohneinheit (zulässig wären nur zwei) und die Erhöhung des Obergeschosses, sodass dort keine Dachschräge vorliegt.
Bauantrag Nummer zwei fällt unter den sogenannten „Wohnungsbau-Turbo“ der Bundesregierung (im Oktober 2025 in Kraft getreten), der auch am Ortsrand einer bestehenden Siedlung eine Bebauung zu Wohnzwecken ermöglicht. So kann nun in Hennenschwang ein seit geraumer Zeit angefragtes Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Doppelgarage errichtet werden. Die Bauherren verpflichten sich, eine Zweit- beziehungsweise überwiegende Ferienwohnungsnutzung auszuschließen.
Ebenfalls ein Neubau soll in der Straße „Am Bahndamm“ entstehen. Aus förderrechtlichen Gründen änderte die Bauherrin den Antrag von eine auf zwei Wohneinheiten. Der Rat stimmte auch dem angepassten Plan zu. Im Zuge dieses und eines bereits genehmigten, gegenüberliegenden Austragshaus-Neubaus mit Stall an dem als öffentlichen Feld- und Waldweg gewidmeten Weg (Verbindung zwischen den Straßen „Am Bahndamm“ und „Haslacher Weg“) klärte das Gremium die Wasserversorgung in diesem Bereich. „Der Gemeinderat schließt sich der Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses an und beschließt die Herstellung des Wasserleitungsringschlusses“, wird nun die Verwaltung mit dessen Umsetzung betraut. So sollen die Wasserleitungen verbunden, ausgebaut und Hydranten zur Löschwasserversorgung eingebaut werden.
Zudem vereinfacht der „Bau-Turbo“ den schon länger geplanten Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage im Außenbereich der Bicheler Straße immens. Bislang wäre nämlich die Einleitung eines Bauleitplanverfahrens oder der Erlass einer städtebaulichen Satzung nötig gewesen. Durch das neue Gesetz sind nun keine planungsrechtlichen Schritte mehr erforderlich. Auch hier gilt wie oben der Ausschluss einer Zweit- und Ferienwohnung.
Der fünfte Bauantrag kam aus dem Ortsteil Aleuthen. Dort plant ein Bauwerber den Anbau eines Pelletlagers, eines Aufenthaltsraums und einer Austragswohnung mit Garage. Dies stellt die Errichtung einer dritten Wohneinheit dar. Sind Geh-, Fahrt- und Leitungsrechte entsprechend gesichert, darf der Bauwerber den Bau nach Meinung des Gremiums in die Tat umsetzen.
Text: Gwendolin Sieber
Sicherung der Bauleitplanung durch Vorkaufssatzungen
Der Gemeinderat Lengenwang erlässt eine Vorkaufssatzung für Baulücken im Innenbereich. Alle betreffenden Eigentümer erhalten dazu demnächst ein Infoschreiben.
Für die künftige Baulandausweisung und im Hinblick auf das gesetzliche Flächenspargebot sowie das Gebot der Innenentwicklung vor der Außenentwicklung müsse die Gemeinde laut Bürgermeister Peter Hartl nachweisen können, dass der Mehrbedarf nicht durch alternative Bauflächen im Ortsbereich gedeckt werden kann. Bereits im vergangenen Jahr wurde dazu eine sogenannte Bauflächenpotenzial- und Bedarfsanalyse von Gemeindeseite in Auftrag gegeben. Festgestellt wurden dabei zum einen potenzielle innerörtliche Bauflächen und zum anderen auch viele Baulücken. Zwischenzeitlich wurden die Eigentümer dieser Lücken von der Gemeinde angeschrieben und um Mitteilung gebeten, ob und welche baulichen Überlegungen bestehen. „Ergänzend dazu ist die Gemeinde angehalten, die sich bietenden baurechtlichen beziehungsweise städtebaulichen Instrumente zur Aktivierung von Bauflächenpotenzialen zu nutzen, bevor die Gemeinde hier Außenbereichs- und Ortsrandflächen in Anspruch nehmen will“, sagte Hartl.
Um sich Planungsrechte beispielsweise für Straßenbauprojekte und Infrastruktureinrichtungen zu sichern, erließ der Rat eine erste und zweite Vorkaufssatzung mit den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorkaufsrechten. Außerdem sind die Angaben der Grundstückseigentümer auch bezüglich der Bauwerberwarteliste der Gemeinde wichtig. Darauf stehen aus früheren Erhebungen mehr als 100 Personen, deren Bedarf nun ebenfalls aktuell ausgelotet wird. „Mit Bethlehem decken wir die Nachfrage bei Weitem nicht“, stellte Hartl in Bezug auf die ca. 15 dort entstehenden Bauplätze im geplanten Baugebiet Bethlehem klar.
Die Annahme der Satzungen fiel nicht einstimmig aus. „Ich sehe es kritisch. Das ist ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte. Außerdem treiben wir die Bodenpreise so in die Höhe“, merkte Gemeinderat Gottfried Osterried bei seiner einzigen Gegenstimme an. Gemeinderätin Regina Franz sah den Schritt jedoch durchwegs positiv. „Der Verkäufer hat keinen Nachteil dadurch. Als Gemeinde kaufen wir es nur, wenn es der Allgemeinheit dient. Aus meiner Sicht ist es nur gut“, entgegnete Franz.
Hinweis: Alle betroffenen und informierten Eigentümer sind am Montag, 6. Juli 2026, zu einer Infoversammlung in der Aula der Grundschule Lengenwang eingeladen (Beginn um 20:00 Uhr)
Text: Gwendolin Sieber
Bekanntmachung zur Sitzung des Gemeinderates
Datum: Dienstag, 12. Mai 2026;
Uhrzeit: 19:30 Uhr; Ort: Aula der Grundschule Lengenwang
Tagesordnung öffentliche Sitzung
1. Vereidigung des Ersten Bürgermeister Peter Hartl
2. Vereidigung der neu gewählten Gemeinderatsmitglieder
3. Weitere Bürgermeister bzw. Bürgermeisterinnen und ggf. weitere Stellvertreter
3.1 Beratung und Beschlussfassung über die Zahl der weiteren Bürgermeister und
Bürgermeisterinnen
3.2 Wahl des Zweiten Bürgermeisters bzw. der Zweiten Bürgermeisterin
3.3 Ggf. Wahl des Dritten Bürgermeisters bzw. der Dritten Bürgermeisterin
3.4 Vereidigung der gewählten weiteren Bürgermeister bzw. Bürgermeisterinnen
3.5 Festlegung der weiteren Stellvertretung
4. Bildung von Ausschüssen
4.1 Entscheidung über die Anzahl und die Art der künftigen Ausschüsse
4.2 Besetzung der geplanten Ausschüsse
5. Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts
(oder Änderung bzw. Weitergeltungen der bestehenden)
6. Vorberatung bzw. Erlass der Geschäftsordnung für die Wahlperiode 2026 –
2032
7. Bestellung der in Organe von Körperschaften, Unternehmen usw. zu entsendenden
Mitglieder
7.1 Bestellung der Vertreter für die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft
Seeg
7.2 Bestellung der Mitglieder des Verwaltungsrats des Kommunalunternehmens
Lengenwang
8. Bestellung des Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin zu Eheschließungsstandesbeamten
9. Bestellung von weiteren Beauftragten (z.B. Jugendbeauftragte, Seniorenbeauftragte,
Behindertenbeauftrage, Energiebeauftragte, usw.)
10. Genehmigung der Niederschrift der öffentlichen Sitzung vom 25. März 2026
11. Informationen und Bekanntgaben des Bürgermeisters
12. Anträge und Anfragen
Im Anschluss findet eine nichtöffentliche Sitzung statt.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Hartl
Erster Bürgermeister
Protokoll zur Sitzung am 12. Mai 2026
Protokoll folgt